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Rezension: Nur den Horizont im Blick

Titel: Nur den Horizont im Blick

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Gast-Rezension: Drei auf dem Eis

Titel: Drei auf dem Eis

 

  • Autor: Tim Krabbé
  • Gebundene Ausgabe: 62 Seiten
  • Verlag: Reclam, Philipp; Auflage: 1 (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3379008567
  • ISBN-13: 978-3379008563

Einen Mann, seinen zehnjährigen Sohn und seine Exfrau sowie Schlittschuhe, mehr brauchte es für diese Novelle nicht.

Der Protagonist, Pieter, denkt während seiner Schlittschuh-Tour über die zugefrorenen Kanäle an den Abend vor zehn Jahren, als er mit seiner Frau und seinem ungeborenen Kind auf den zugefrorenen Kanälen unterwegs gewesen war.

Der Lesende erfährt weder etwas über Pieters Gefühlswelt noch über seine Lebensumstände. Genauso wenig wird klar, warum seine Ehe geschieden worden ist und was aus dieser gescheiterten Liebesbeziehung werden wird. Die Novelle ist eine Momentaufnahme in einfacher Sprache, die sich schnell lesen lässt. Wer eine Charakterentwicklung oder eine gefuehlvolle Erzaehlung erwartet, wird enttaeuscht werden. Wer eine nette abendliche Winterlektuere moechte, ist mit diesem Buechlein gut bedient.
 

Gast-Rezension: Kalte Herzen

Titel: Kalte Herzen

Autor: Tess Gerritsen

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Blanvalet; Auflage: 18. (Juni 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442358809
  • ISBN-13: 978-3442358809

Bei diesem Buch handelt es sich um einen eher harmlosen Krankenhaus-Thriller, der die noch immer aktuelle Thematik des Organdiebstahls beschreibt. Nichts ist wie es auf dem ersten Blick scheint und jeder kann in die Sache verwickelt sein. Klar ist nur, dass Abby, die Protagonistin niemandem mehr trauen kann. Leider macht sie immer wieder Fehler, die sie in arge Schwierigkeiten bringen.

Das offene Ende nach einem hollywoodreifem Showdown wird nicht alle Lesenden zufriedenstellen.

Alles in Allem jedoch lesenswert, wenn man dieses Genre mag.

Eine Gast-Rezension von Petra Brandt

Gast-Rezension: Hallo spreche ich mit der Hotline?

Titel: Hallo spreche ich mit der Hotline?

  • Autorin: Karola-Lisa Hofferberth
  • 100 Seiten
  • erschienen 2014 bei BoD Norderstedt
  • ISBN 9783738607086

Inhalt:
Die Autorin erzählt einige Episoden aus ihrem Alltag als Therapeutin bei einer Lebensberatungshotline. Dabei gibt sie anonymisiert ein paar Gesprächsfetzen wieder. Bei den Gesprächen geht es zum Beispiel um das Coming -Out eines Schwulen, die Probleme einer alkoholkranken Mutter mit ihrer Tochter oder aber um die einsame Großmutter, die eine Erlaubnis zum Selbstmord erhalten möchte.

Kritik:
Als ich den Titel dieses Buches gelesen habe, dachte ich, es handele sich um ein Büchlein über lustige Begebenheiten während der Telefonseelsorge, witzige Gesprächsverläufe oder Anliegen. Dem war allerdings nicht so. Für mich als Leserin erschienen die Fälle wahllos zusammengestellt. Die Gesprächsverläufe waren drastisch zusammengestrichen. Dafür waren die Zeilenabstände groß, genauso wie die Schrittgröße, um das eher dünne Werk zumindest noch etwas auszufüllen. Drei verschiedene Schriftarten machten zwar deutlich, wer gerade spricht oder denkt, und grenzten auch den Erklärungsteil nach jedem Gespräch deutlich ab, machten das Büchlein aber dadurch auch sehr unruhig.
Die Erklärungen zur Homosexualität, zum Thema Fetisch oder Depressionen waren aus mehreren Quellen zusammengesucht, wobei auch Wikipedia herhalten musste. Diese Erklärungen hatten für mich allerdings alle keinen Mehrwert.
Ein Lektorat oder zumindest ein weiterer Korrekturdurchgang hätten dem Werk sehr gut getan. Denn dann wären die Tippfehler, Wort- und Absatzdoppelungen sicher vor dem Druck aufgefallen.
Alles in Allem hätte das Thema sicher für ein mehrbändiges Werk gereicht. Dabei hätte sich die Autorin nur entscheiden müssen, ob sie es humoristisch darstellen oder die psychologischen Hintergründe der Probleme der AnruferInnen als lebensberaterisches Werk ernsthaft für die breite Öffentlichkeit zugänglich hätte machen wollen.
Hier ist leider beides nicht wirklich gelungen.

Eine Gast Rezension von Petra Brandt

„Star Wars 7: Das Erwachen der Macht“ – Eine Filmkritik

Ich könnte mich jetzt zuerst einmal über die Preise für eine 3D Vorführung aufregen: 15,50 Euro, das sind umgerechnet knapp 30,00 DM für eine Kinokarte am Samstagabend. Plus Vorverkaufsgebühr (1,55 Euro). Plus Parkticket (1,20). Plus Snack und Getränk (ca. 10,00 Euro). Und schon sind wir bei rund 30,00 Euro (60,00 DM) für knapp drei Stunden „Unterhaltung“ inklusive Sitzplatz und das Ärgern über nicht mehr vorhandenes Klopapier auf den Toiletten.

Aber das tue ich nicht, also, mich aufregen. Denn die Preise und Zustände sind nichts Neues. Und außerdem soll es in dieser Kritik ja um den neuen „Star Wars“-Film gehen, und nicht um das Drumherum.

Nun, eigentlich genügen mir persönlich genau drei Worte dafür: albern, vorhersehbar, langweilig.

Ich erspare es mir auf den mittlerweile ohnehin bekannten Inhalt einzugehen, der sowieso kaum Überraschungen oder gar Neues bot – dafür aber viele Handlungsstränge begann und nicht auflöste. Gut gegen Böse, der Todesstern ist jetzt eine Star Killer Base, der neue Oberbösewicht sitzt überdimensional wie seine Vorgänger auf einem Thron und die Showdowns finden wie gehabt an irgendwelchen Abgründen statt. Alles wirkte wie ein lauwarmer Aufguss: ein Androide, der einen geheimen Plan gespeichert hat, komplizierte Familienverhältnisse, die sehr vorhersehbar waren, eine Superwaffe – die letztendlich doch relativ einfach zu zerstören war. Und wozu bitte 3D? Für die paar Weltraumschlachten?

Das einzig Positive ist das Fehlen von Jar Jar Binks und das Widersehen mit alten Stars, wobei offensichtlich nur die wenigsten klar zu erkennen sind – unter den Kostümen von Chewbacca, R2-D2 und C-3PO könnte schließlich jeder x-beliebige Schauspieler stecken.

Was mich mit am meisten ärgerte waren die flachen Dialoge und die Filmfehler. Dass die Stars rennen und kämpfen ohne zu schwitzen, sich zu verletzen oder dreckig zu werden ist nichts Neues. Damit muss man als Kinobesucher leider leben. Aber Schnee, der auf aufgehitzte Gesichter fällt und nicht schmilzt? Chewbacca, der selbst in seinem Fell friert – aber das Mädchen in ihrem Hauch von Nichts zittert nicht einmal in der Kälte? Und ein Millennium Falcon, der von Szene zu Szene seine Größe ändert …

An den Kinokassen funktioniert der Film trotzdem. Warum?

Wahrscheinlich gerade weil es nichts Neues gibt. Jeder eingefleischte Fan kennt die Charaktere und die Geschichte zu jedem Wrack und Raumschiff. Die Anspielungen zu den vorherigen Filmen sind so zahlreich, dass Neues nicht vermisst wird. Man huldigt dem Alten; als käme man nach vielen Jahren nach Hause.

Alte Fans zu halten und sie für die zwei weiteren folgenden Filme zu begeistern ist damit einfach. Neue Fans hingegen damit einzufangen gestaltet sich meiner Meinung nach schwierig. Mich konnte der Film nicht begeistern und ich werde die 30,00 Euro das nächste Mal anderweitig einsetzen.

In eigener Sache: „This pain in his heart“

This pain in his heart

„This pain in his heart“ ist mein zweiter Gay Romance Roman und seit dem 01.10.2015 erhältlich.

Inhalt:

Jim ist noch Student, als er Mitte der 1960er in einer Schwulenbar in Denver den ein paar Jahre älteren Sam kennenlernt. Schon bald merkt er, dass unter der rauen Schale des Machos, der auf schnelle Autos steht und nie um einen coolen Spruch verlegen ist, ein ziemlich weicher Kern steckt. Ihre Liebe wird allerdings auf eine harte Probe gestellt, als Sam einberufen wird und in den Vietnamkrieg an die Front muss. Eines Tages bleiben Sams Briefe aus. Auf Umwegen erfährt Jim, dass er vermisst wird. Obwohl ihn alle für verrückt halten, reist Jim als freier Journalist nach Südostasien, um Sam zu suchen …

 

  • Broschiert: 216 Seiten
  • Verlag: Dead Soft Verlag; Auflage: 1 (1. Oktober 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3945934419
  • ISBN-13: 978-3945934418
  • Größe und/oder Gewicht: 15,2 x 1,7 x 21,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

 

In eigener Sache: Buchneuerscheinung „Rough Ride – Rauer Ritt ins Glück“

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Endlich ist es soweit: Ab sofort ist „Rough Ride – Rauer Ritt ins Glück“ von Màili Cavanagh beim Dead Soft Verlag als Print und E-Book erhältlich:

http://www.deadsoft.de/deta…/index/sArticle/179/sCategory/26

Inhalt:
Heath Arlington lebt mit seinem Vater und seinen Angestellten auf einer Ranch in Montana. Er ist ein einsamer Wolf, der gern allein in der Natur unterwegs ist – bis Cam bei ihm anheuert. Der neue Cowboy zieht ständig seine Blicke auf sich, interessiert ihn mehr, als er sich zunächst eingestehen will. Erst ein Unglück öffnet Heath die Augen und er lässt sich auf eine Affäre ein. Doch ist Cam der richtige Mann für ihn?

Broschiert: 244 Seiten
Verlag: Dead Soft Verlag;
Auflage: 1 (15. April 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3945934060
ISBN-13: 978-3945934067
Preis Printbuch: 11,99 Euro
Preis E-Book: 4,99 Euro

Natürlich ist der Gay Romance Roman auch bei Amazon verfügbar.http://www.amazon.de/Rough-Ride-Rauer-Ritt-Gl…/…/ref=sr_1_1…