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Rezension: Nur den Horizont im Blick

Titel: Nur den Horizont im Blick

  • Autoren: Liv Arnesen und Ann Bancroft
  • Broschiert: 200 Seiten
  • Verlag: Frederking & Thaler; Auflage: 1., Aufl. (September 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3894052813
  • ISBN-13: 978-3894052812

 

Inhalt / Klappentext:

Die Antarktis zu durchqueren, ist eine enorme Herausforderung: Der Südpolar-Sommer bietet dafür ein Zeitfenster von nur drei Monaten. Doch Ann Bancroft und Liv Arnesen wollen es wagen. Beide wissen, worauf sie sich einlassen: Bancroft war bereits 1986 am Nordpol gewesen, Arnesen gelangte 1994 als erste Frau allein zum Südpol. In der zweijährigen Vorbereitungszeit trainieren sie das Ziehen der über 100 kg schweren Schlitten mit Ausrüstung und Vorräten und organisierten alle anderen Aspekte des Unternehmens. Mit der Gründung der Firma „yourexpedition“, deren Aufgabe die Sponsorensuche, Logistik und die Medienarbeit ist, nimmt das Abenteuer generalstabsmäßige Züge an. Als die Tour beginnt, nehmen Millionen von Menschen in aller Welt über das Internet an dem Abenteuer teil. Obwohl die beiden Frauen ihr allerletztes Ziel, auch das Ross-Eisschelf noch zu überqueren, schließlich nicht erreichen, sind sie mehr als 2.800 Kilometer durch die weiße Hölle gegangen und haben den Kontinent überquert. Immer abwechselnd, mal aus der Perspektive von Ann, dann von Liv, erzählt das Buch die Geschichte der Expedition. Besonders wichtig ist es den beiden Frauen, ihre Erfahrung an alle Jugendlichen weiterzugeben: Ihr könnt schaffen, was ihr euch vornehmt, wenn ihr es wirklich wollt!

 

Kritik:

Abwechselnd berichten die beiden Autorinnen von den Vorbereitungen für diese Expedition und von dem Abenteuer an sich. Auf Skiern segelnd und zu Fuß legen sie die Strecke zurück und trotzen dabei den eisigen Temperaturen. Oft geraten sie an die Grenze ihrer körperlichen und seelischen Belastbarkeit.

Das Buch gestattet einen interessanten Blick auf die Planung und Organisation einer solchen Unternehmung und nimmt gleichzeitig einen Großteil des Werkes ein. Die Beschreibungen der Erfahrungen während der Expedition sind sehr persönlich und unterhaltsam geschrieben. Zusammen mit einigen ausgewählten Farbfotos bilden beide Elemente ein interessantes, anschauliches Werk.

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